Daimler (Mercedes Benz Tech-Innovation) betreibt und verwaltet etwa 900 Kubernetes-Cluster und 3.500 Maschinen weltweit in On-Premise-Rechenzentren. Die Migration zum Cluster API ersetzte ihre ältere Bereitstellungsmethode, die aus Terraform, eigens entwickelten Tools und Kubernetes-Operatoren bestand. Dieser Wechsel zu Cluster API deutet auf einen signifikanten Fortschritt in der Effizienz und Skalierbarkeit ihrer Kubernetes-Nutzung hin .
Diese Umstellung auf eine fortschrittlichere und integrierte Verwaltungsplattform unterstreicht die Bedeutung von Kubernetes innerhalb der Daimler TSS IT-Strategie. Durch die Nutzung von Kubernetes und der Migration zu einer modernen Managementlösung wie dem Cluster API kann Daimler TSS eine höhere Automatisierung, bessere Skalierbarkeit und effizientere Wartung ihrer zahlreichen Kubernetes-Cluster erreichen. Dies wiederum verbessert die Agilität und Reaktionsfähigkeit des Unternehmens bei der Entwicklung und dem Betrieb von Softwarelösungen, indem es eine konsistente, cloud-agnostische und skalierbare Umgebung bietet, die für den Betrieb moderner, verteilter Anwendungen notwendig ist.
Daimler, speziell durch ihre Forschungs- und Entwicklungsabteilung Mercedes-Benz Research and Development North America (MBRDNA), nutzt Kubernetes intensiv, um innovative Automobiltechnologien und das Konzept vernetzter Fahrzeuge voranzutreiben. Der Einsatz von Kubernetes bei Daimler konzentriert sich auf mehrere Schlüsselbereiche:
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Verbesserung der Entwicklungsprozesse: Durch die Implementierung von Kubernetes konnte Daimler den Entwicklungsprozess ihrer Software, insbesondere der Mercedes me App, beschleunigen. Diese App bietet Fahrzeugbesitzern ein vernetztes Fahrerlebnis durch Funktionen wie Fahrzeugdiagnostik und Fernzündung. Die Wahl fiel auf Kubernetes, da es die zentrale Codebasis und Infrastruktur bietet, die Teams benötigen, um schnell neue Funktionen zu.
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Förderung von Connectivity: Im Rahmen ihrer CASE-Strategie (Connected, Autonomous, Shared, Electric) strebt Daimler an, fortschrittliche vernetzte und autonome Fahrzeuge zu entwickeln. Kubernetes unterstützt diese Vision durch seine Fähigkeit, komplexe Mikroservices-Netzwerke zu verwalten, die für die Realisierung solcher fortschrittlichen Fahrzeugfunktionen erforderlich sind.
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Effizientes Service Networking mit HashiCorp Consul: Daimler nutzt auch HashiCorp Consul in Verbindung mit Kubernetes, um eine effiziente Servicevernetzung und -entdeckung zu gewährleisten. Diese Technologiekombination ermöglicht es Daimler, über 200 Mikroservices über mehrere Kubernetes-Cluster zu verteilen. Consul erleichtert die Service-Entdeckung und -Vernetzung, was eine schnelle und effiziente Entwicklung.
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Schnelle Bereitstellung und Flexibilität: Mit Kubernetes kann MBRDNA schneller auf Kundenfeedback reagieren und Updates basierend auf diesem Feedback liefern. Dies trägt zur kontinuierlichen Verbesserung der Benutzererfahrung bei und unterstützt Daimlers Ziel, völlig emissionsfreie, vernetzte und autonome Fahrzeuge zu.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Nutzung von Kubernetes bei Daimler und insbesondere bei MBRDNA den Weg für Innovationen im Automobilbereich ebnet, indem sie eine agile Entwicklungsumgebung schafft, die schnelle Iterationen und die Integration frühen Kundenfeedbacks ermöglicht. Dieser Ansatz spiegelt die allgemeine Branchenbewegung hin zu flexibleren, effizienteren und cloud-nativen Technologien wider, die notwendig sind, um die nächsten Generationen vernetzter und autonomer Fahrzeuge zu unterstützen.