Security

Schutz von Systemen, Identitaeten und Daten gegen Missbrauch und Ausfall.

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TLS-Zertifikate für öffentliche Kubernetes-Endpunkte

TLS-Zertifikate für öffentliche Kubernetes-Endpunkte

TLS für Kubernetes endet nicht zwingend am Ingress. Eine zentrale TLS-Termination an der ayedo Edge Cloud vereinfacht Zertifikatsverwaltung, WAF-Integration und Traffic-Steuerung. Zusätzliche Verschlüsselung bis zum Cluster schützt jedoch weitere Netzwerkabschnitte. Die richtige Entscheidung hängt von Trust Boundaries, Betriebsmodell, Compliance und gewünschter Fehlerisolierung ab.

Loadbalancer für Kubernetes providerunabhängig betreiben

Loadbalancer für Kubernetes providerunabhängig betreiben

Ein Kubernetes Service vom Typ `LoadBalancer` bindet den öffentlichen Zugang häufig an den jeweiligen Cloud- oder Infrastrukturprovider. Eine eigenständige Edge-Schicht trennt diese Verantwortung vom Cluster: Routing, Schutz, TLS und Erreichbarkeit werden zentral organisiert, während Kubernetes bei ayedo oder einem anderen Provider betrieben werden kann. Das reduziert Providerabhängigkeiten und vereinfacht Multi-Cloud-Architekturen.

Ingress und Edge Cloud: Zuständigkeiten sauber trennen

Ingress und Edge Cloud: Zuständigkeiten sauber trennen

Kubernetes Ingress und Edge Cloud lösen unterschiedliche Aufgaben. Die Edge Cloud kontrolliert den öffentlichen Eingang, schützt Anwendungen und terminiert TLS. Kubernetes Ingress beschreibt dagegen die Weiterleitung innerhalb des Clusters. Eine klare Trennung verhindert doppelte Regeln, widersprüchliche Sicherheitskonfigurationen und schwer nachvollziehbare Betriebszustände.

Security-Entscheidungen an der Edge nachvollziehbar machen

Security-Entscheidungen an der Edge nachvollziehbar machen

Edge Security Monitoring macht sichtbar, wie sich Schutzmaßnahmen auf den öffentlichen Traffic auswirken. Traffic- und Usage-Statistiken helfen, WAF-Regeln, DDoS-Schutz und exponierte Endpunkte betrieblich zu bewerten. Sie erklären jedoch weder individuelle Angriffe vollständig noch ersetzen sie Logs, Traces und anwendungsnahe Security-Telemetrie.

Multi-Cloud-Security mit zentraler Edge-Architektur

Multi-Cloud-Security mit zentraler Edge-Architektur

Multi-Cloud Security scheitert häufig nicht an fehlenden Schutzfunktionen, sondern an ihrer verteilten Umsetzung. Eine zentrale Edge-Architektur bündelt öffentlichen Zugang, WAF, DDoS-Schutz, TLS-Terminierung und Routing vor heterogenen Backends. Provider-Unabhängigkeit, eigenes Autonomous System und Aktiv-Aktiv-Betrieb reduzieren dabei Kontroll- und Abhängigkeitspunkte.

DDoS-Schutz an der Edge mit Anwendungslogik koppeln

DDoS-Schutz an der Edge mit Anwendungslogik koppeln

DDoS-Schutz und Anwendungssicherheit adressieren unterschiedliche Angriffsebenen. Die Edge kann Volumen, Protokolle, Verbindungsraten und Request-Muster bewerten und schädlichen Traffic frühzeitig verwerfen. Ob ein gültiger Request fachlich missbräuchlich ist, lässt sich jedoch meist erst im Anwendungskontext erkennen. Wirksamer Schutz kombiniert daher beide Ebenen mit klaren Zuständigkeiten.

TLS, WAF und Backend: Eine Schichtenarchitektur

TLS, WAF und Backend: Eine Schichtenarchitektur

Eine belastbare **Security-Schichtenarchitektur** verteilt Schutzaufgaben auf unterschiedliche Ebenen: TLS schützt die Transportverbindung, die WAF bewertet HTTP-Anfragen und das Backend bleibt für Autorisierung, Validierung und Datenschutz verantwortlich. Entscheidend sind die Übergabepunkte zwischen diesen Schichten. Jede Entschlüsselung, Weiterleitung und Protokollumwandlung erzeugt dabei eigene Vertrauens- und Betriebsanforderungen.

Security-Funktionen zwischen Edge und Anwendung verteilen

Security-Funktionen zwischen Edge und Anwendung verteilen

Security-Funktionen gehören nicht pauschal an einen einzigen Ort. Die Edge eignet sich für Schutzmaßnahmen mit hoher Sichtbarkeit, großem Skalierungsbedarf und standardisierbaren Regeln. Die Anwendung bleibt für Identität, Autorisierung und fachliche Zugriffskontrollen verantwortlich. Entscheidend sind Kontextbedarf, Fehlkonfigurationsrisiko und die Frage, wie früh ein Angriff erkannt und begrenzt werden kann.

Öffentliche Angriffsflächen systematisch reduzieren

Öffentliche Angriffsflächen systematisch reduzieren

Eine öffentliche Angriffsfläche entsteht nicht nur durch einzelne Schwachstellen, sondern durch die gesamte Internet-exponierte Architektur. Anycast Loadbalancing, WAF, DDoS Protection, TLS Termination und Backend Cloaking müssen deshalb als zusammenhängende Security-Zone vor den Backends betrachtet werden. Entscheidend ist, welcher Traffic die Backends überhaupt erreicht und unter welchen Bedingungen.

TLS Termination an der Edge architektonisch planen

TLS Termination an der Edge architektonisch planen

TLS Termination an der Edge verkürzt den Weg von Client zu geschütztem Einstiegspunkt, verschiebt aber Verantwortlichkeiten. Zertifikate, Vertrauensgrenzen und Backend-Verbindungen müssen deshalb getrennt geplant werden. Die zentrale Frage lautet nicht, ob TLS am öffentlichen Eingang endet, sondern welche Verbindungen danach weiterhin verschlüsselt und wie ihre Identitäten geprüft werden.

Backend Cloaking als Baustein der Edge-Security

Backend Cloaking als Baustein der Edge-Security

Backend Cloaking reduziert die direkte öffentliche Erreichbarkeit von Ursprungsdiensten, indem Clients nicht unmittelbar mit den Backends kommunizieren. Das senkt die öffentliche Angriffsfläche, ersetzt aber weder WAF-Regeln noch Anwendungsschutz. Entscheidend sind sauberes Routing, kontrollierte Backend-Zugriffe und ein Betriebsmodell für Health Checks und Failover.

DDoS-Schutz an der Edge und seine Grenzen im Backend

DDoS-Schutz an der Edge und seine Grenzen im Backend

DDoS-Schutz an der Edge reduziert volumetrischen und netzwerkseitigen Angriffsdruck, bevor er die öffentliche Infrastruktur eines Unternehmens erreicht. Scrubbing schützt damit den Eingang zu Anwendungen und APIs. Es ersetzt jedoch weder Backend-Sicherheit noch Authentisierung, Ressourcenlimits oder fachliche Prüfungen gegen missbräuchliche Nutzung.

WAF an der Edge: Regeln, Grenzen und Betriebsmodelle

WAF an der Edge: Regeln, Grenzen und Betriebsmodelle

Eine WAF an der Edge prüft HTTP- und HTTPS-Anfragen, bevor sie Backends erreichen. Sie eignet sich für protokoll- und anfragespezifische Muster wie Injection, unerlaubte Methoden oder auffällige Request-Strukturen. Fachlicher Kontext, Geschäftslogik und komplexe Autorisierung bleiben jedoch Aufgabe der Anwendung. Entscheidend ist ein Betriebsmodell, das Schutzwirkung und Fehlalarmrisiko kontrolliert.

Traffic-Pfade mit TLS und Proxy Protocol steuern

Traffic-Pfade mit TLS und Proxy Protocol steuern

Ein stabiler Traffic-Pfad endet nicht bei der TLS Termination. Entscheidend ist das abgestimmte Zusammenspiel aus TLS-Endpunkt, Routing, Backend-Auswahl, Health Checks und Proxy Protocol. Die Edge bestimmt den öffentlichen Verbindungsweg; die Anwendung muss festlegen, wie sie übertragene Client-Informationen verarbeitet und welche Protokollparameter sie akzeptiert.

L7-Routing für APIs: Regeln, Pools und Backends

L7-Routing für APIs: Regeln, Pools und Backends

L7-Routing verteilt API-Anfragen nicht nur nach IP-Adresse oder Port, sondern nach Merkmalen der Anwendung. Pfad, Hostname, HTTP-Methode oder Header können unterschiedliche Backend-Pools ansprechen. Entscheidend sind klare Regeln, definierte Prioritäten und eine saubere Grenze zwischen Edge-Routing und anwendungsinterner Logik.

Netzwerk-Routing und Application-Routing trennen

Netzwerk-Routing und Application-Routing trennen

Netzwerk-Routing und Application-Routing lösen unterschiedliche Probleme. Anycast und Layer 4 bestimmen, wie Traffic einen Edge-Einstieg erreicht und zu welchem Transportziel weiterläuft. Layer 7 entscheidet dagegen anhand von Hostnames, Pfaden oder HTTP-Eigenschaften, welcher Service die Anfrage verarbeitet. Diese Ebenen müssen getrennt modelliert werden, damit Architektur, Betrieb und Fehlersuche beherrschbar bleiben.

TLS Termination an der Edge: Routing sicher gestalten

TLS Termination an der Edge: Routing sicher gestalten

TLS Termination beendet die äußere HTTPS-Verbindung an der Edge und schafft den technischen Übergabepunkt für anwendungsbezogenes Routing. Damit werden Host-, Pfad- und Header-Regeln möglich. Die Architektur muss jedoch klar festlegen, welche Sicherheits- und Routingaufgaben die Edge übernimmt und welche Kontrolle beim Backend verbleibt.

Backend-Pools planen: Health Checks und Failover

Backend-Pools planen: Health Checks und Failover

Backend-Pools sind keine bloßen Listen von Zielsystemen. Ihre Zusammensetzung bestimmt, welche Backends Traffic erhalten, wie Ausfälle erkannt werden und wann Failover greift. Aussagekräftige Health Checks, klare Pool-Grenzen und ein definierter Rückfallpfad verhindern, dass die Edge Traffic an technisch erreichbare, aber nicht funktionsfähige Systeme verteilt.

Failover über mehrere Provider mit der Edge Cloud

Failover über mehrere Provider mit der Edge Cloud

Providerunabhängiges Failover trennt den öffentlichen Traffic-Eingang von der Compute-Infrastruktur. Die Edge übernimmt Anycast, DNS, Schutz, TLS und Health Checks, während Backends oder Kubernetes-Cluster bei unterschiedlichen Providern betrieben werden. Backend Cloaking verhindert dabei, dass Failover-Architekturen durch öffentlich erreichbare Ursprungsdienste unnötig exponiert werden.

DNS-basiertes Failover: TTL, Caching und Ausfallzeiten

DNS-basiertes Failover: TTL, Caching und Ausfallzeiten

DNS-basiertes Failover verteilt Anfragen auf erreichbare Ziele, kann bestehende Verbindungen aber nicht umleiten und wirkt wegen Caching nicht sofort überall. TTL, rekursive Resolver, Betriebssysteme und Anwendungen beeinflussen die Umschaltzeit. Anycast DNS und Multi-Provider-DNS erhöhen die Steuerbarkeit und Resilienz, beseitigen diese Unsicherheit jedoch nicht vollständig.

Digitale Souveränität durch getrennte Edge-Verantwortung

Digitale Souveränität durch getrennte Edge-Verantwortung

Digitale Souveränität entsteht nicht durch den Verzicht auf Cloud- oder Plattformanbieter, sondern durch kontrollierbare Architekturgrenzen. Wer öffentlichen Zugang, Routing und Schutzfunktionen von der Compute-Infrastruktur trennt, kann Kubernetes-Cluster unabhängiger betreiben, Provider wechseln und Sicherheitsentscheidungen zentral durchsetzen. Die ayedo Edge Cloud unterstützt dieses Modell vor eigenen oder fremden Clustern.

Aktiv-Aktiv-Architektur für hochverfügbare Plattformen

Aktiv-Aktiv-Architektur für hochverfügbare Plattformen

Eine Aktiv-Aktiv-Architektur verteilt Edge-Funktionen über mehrere PoPs, statt einen Standort als passiven Ersatz vorzuhalten. Dadurch werden Failover und Wartung zu laufenden Betriebsprozessen. Für interne Plattformdienste bedeutet das: Der öffentliche Zugang, Schutzfunktionen und Routing müssen selbst ausfallsfähig sein – unabhängig davon, wo die Backends betrieben werden.

Backend Cloaking als Plattformstandard für Services

Backend Cloaking als Plattformstandard für Services

Backend Cloaking trennt den öffentlichen Service-Endpunkt von den tatsächlichen Backend-Adressen. Als Plattformstandard reduziert es die sichtbare Angriffsfläche, erleichtert Netzwerksegmentierung und entkoppelt Service-Veröffentlichung von internen Infrastrukturdetails. Die ayedo Edge Cloud setzt diese Trennung an der Edge um – auch für Kubernetes-Cluster außerhalb von ayedo Managed Kubernetes.

Providerunabhängige Edge-Architektur im Plattformbetrieb

Providerunabhängige Edge-Architektur im Plattformbetrieb

Eine providerunabhängige Edge entsteht nicht allein durch mehrere Cloudanbieter. Entscheidend ist, wer öffentliche Erreichbarkeit, Routing, Schutz und Failover kontrolliert. Eigenes Netzwerk, Autonomous System und eine zentral betriebene Edge-Plattform entkoppeln diese Funktionen von einzelnen Compute- oder Kubernetes-Providern. Dadurch werden Migrationsfähigkeit und Betriebsverantwortung architektonisch planbar.

Eine Edge-Schicht für heterogene Kubernetes-Cluster

Eine Edge-Schicht für heterogene Kubernetes-Cluster

Heterogene Kubernetes-Cluster erhöhen die Flexibilität, verteilen aber auch Routing, TLS, Security und Failover über mehrere Implementierungen. Eine gemeinsame Edge-Schicht entkoppelt den öffentlichen Eingang von Cluster-Technologien und Compute-Providern. Die ayedo Edge Cloud übernimmt diese Funktionen providerunabhängig und ermöglicht konsistentes Backend Cloaking über Multi-Cluster-Architekturen.

Verantwortungsgrenzen zwischen Plattform und Anwendung

Verantwortungsgrenzen zwischen Plattform und Anwendung

Ein belastbares Betriebsmodell für die Edge trennt zentrale Schutz- und Netzwerkfunktionen von anwendungsspezifischer Konfiguration. Das Plattformteam verantwortet DNS, TLS, DDoS Protection und technische Erreichbarkeit. Das Anwendungsteam liefert fachliche Anforderungen, WAF-Regeln und belastbare Health-Check-Endpunkte. Shared Responsibility verhindert dabei blinde Zuständigkeitslücken.

Self-Service für DNS und Traffic am Anwendungseingang

Self-Service für DNS und Traffic am Anwendungseingang

Self-Service DNS darf nicht bedeuten, dass Anwendungsteams DNS-Zonen, Routing und Sicherheitsentscheidungen vollständig selbst verwalten. Eine interne Plattform sollte standardisierte Bausteine, feste Policies und nachvollziehbare Freigaben anbieten. So werden Services schneller veröffentlicht, während Betrieb, Security und Netzwerkverantwortung zentral steuerbar bleiben.

Standardisiertes Loadbalancing in Entwicklerplattformen

Standardisiertes Loadbalancing in Entwicklerplattformen

Standardisiertes Loadbalancing trennt zentrale Netzwerk- und Sicherheitsentscheidungen von teamnahen Serviceparametern. Layer-4- und Layer-7-Loadbalancing lassen sich in interne Plattformen integrieren, wenn Richtlinien, Defaults und Verantwortlichkeiten klar definiert sind. Die ayedo Edge Cloud stellt dafür eine providerunabhängige Edge-Schicht vor Anwendungen und APIs bereit.

Proxy Protocol und Backend Cloaking im Fehlerfall

Proxy Protocol und Backend Cloaking im Fehlerfall

Proxy Protocol übergibt die ursprüngliche Client-IP und weitere Verbindungsinformationen über den Proxy hinweg an das Backend. Backend Cloaking verändert dagegen den erreichbaren Netzwerkpfad: Das Backend ist nicht direkt öffentlich adressierbar. Bei Fehlern müssen deshalb Protokollinterpretation, Routing, Health Checks und die tatsächliche Erreichbarkeit getrennt geprüft werden.

DDoS-Ereignisse im SRE-Betrieb an der Edge operativ bewerten

DDoS-Ereignisse im SRE-Betrieb an der Edge operativ bewerten

DDoS Protection beendet ein Incident nicht automatisch. Für SRE-Teams beginnt die eigentliche Betriebsaufgabe mit der Einordnung: Wird Traffic an der Edge verworfen, erreichen Requests weiterhin die Backends, und welche Risiken bleiben für Verfügbarkeit, Kosten und Folgeabhängigkeiten? Entscheidend sind klare Signale, Eskalationswege und eine belastbare Bewertung der Backend-Auswirkungen.

Betriebsgrenzen zwischen Edge und Backend erkennen

Betriebsgrenzen zwischen Edge und Backend erkennen

Eine leistungsfähige Edge Cloud reduziert den öffentlichen Angriffs- und Ausfallpfad, beseitigt aber keine Fehler im Backend. Schutz, Routing, Health Checks und Failover können Traffic abweisen, umleiten oder verteilen. Backend-Sättigung, fehlerhafte Deployments und erschöpfte Datenbanken bleiben Aufgaben des Compute- und Anwendungsbetriebs.

ayedo Edge-Cloud: Die unterschätzte Architektur moderner Anwendungen

ayedo Edge-Cloud: Die unterschätzte Architektur moderner Anwendungen

Wenn wir über den Betrieb einer Anwendung sprechen, denken wir fast automatisch an das Rechenzentrum. An virtuelle Maschinen, Kubernetes-Cluster, Datenbanken, Container oder Storage-Systeme. Unsere Architekturdiagramme beginnen häufig genau dort: irgendwo innerhalb einer Cloud-Region, hinter einer Firewall, dort, wo Compute-Ressourcen bereitgestellt und Anwendungen ausgeführt werden.

Souveräne Edge Cloud für den technischen Multi-Cloud-Betrieb

Souveräne Edge Cloud für den technischen Multi-Cloud-Betrieb

Eine Multi-Cloud-Architektur wird schwer beherrschbar, wenn jeder Provider eigene öffentliche Einstiegspunkte, Routingregeln und Schutzmechanismen betreibt. Eine providerunabhängige Edge Cloud bündelt diese Funktionen vor heterogenen Compute-Umgebungen. Sie trennt öffentlichen Traffic von den Backends und schafft eine zentrale Schicht für Routing, Security, TLS, Failover und Betrieb.

BYOIP als Baustein digitaler Souveränität an der Edge

BYOIP als Baustein digitaler Souveränität an der Edge

Bring Your Own IP hält den eigenen IP-Adressraum auch bei wechselnden Edge- oder Cloud-Anbietern unter eigener Kontrolle. Das erleichtert Providerwechsel, stabilisiert Routing- und DNS-Strukturen und reduziert Anpassungen an Sicherheitsrichtlinien. BYOIP ersetzt jedoch keine unabhängige Architektur: Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Adressraum, Routing, DNS, Edge-Schutz und Betriebsprozessen.

Provider-Abhängigkeiten im Edge-Betrieb systematisch prüfen

Provider-Abhängigkeiten im Edge-Betrieb systematisch prüfen

Providerabhängigkeiten im Edge-Betrieb entstehen nicht allein durch die Anzahl eingesetzter Anbieter. Entscheidend sind technische Kopplungen entlang von DNS, IP-Adressierung, Routing, Security, Traffic-Verteilung und Backend-Anbindung. Eine belastbare Abhängigkeitsanalyse bewertet deshalb Wechselkosten, Kontrollpunkte und Failover-Verhalten. Die ayedo Edge Cloud bündelt diese Ebenen in einer providerunabhängig nutzbaren Edge-Plattform.

Offene Standards für eine portable Edge-Architektur

Offene Standards für eine portable Edge-Architektur

Eine portable Edge-Architektur basiert nicht auf einem einzelnen Anbieter, sondern auf standardisierten Netzwerk-, Protokoll- und Integrationsschnittstellen. DNS, TLS, HTTP, TCP/IP und Proxy Protocol reduzieren proprietäre Bindungen. Sie ermöglichen jedoch keine vollständige Austauschbarkeit: Routing, Schutzfunktionen, Betriebsmodelle und Migration bleiben architekturspezifische Aufgaben.

Exit-Fähigkeit: Edge-Architekturen ohne Providerbindung

Exit-Fähigkeit: Edge-Architekturen ohne Providerbindung

Exit-Fähigkeit in der Cloud entsteht nicht allein durch mehrere Compute-Provider. Entscheidend ist, welche Funktionen vor den Workloads unabhängig betrieben werden: öffentliche Erreichbarkeit, TLS-Terminierung, Schutz und Routing. Eine providerunabhängige Edge-Schicht reduziert Migrationsaufwand, beseitigt aber nicht jede Abhängigkeit. DNS, Identitäten, Daten, Secrets und Workload-Schnittstellen bleiben kritisch.

Netzwerk-Infrastruktur als Grundlage digitaler Souveränität

Netzwerk-Infrastruktur als Grundlage digitaler Souveränität

Digitale Souveränität entsteht nicht allein durch die Wahl einer Cloud-Anwendung. Entscheidend ist, wer Netzwerk, öffentlichen Zugang, Routing und Schutzmechanismen kontrolliert. Eine getrennte Edge- und Compute-Architektur schafft dafür klare Verantwortungsbereiche: Die Edge Cloud steuert den externen Traffic, während Backends unabhängig auf eigenen oder fremden Compute-Plattformen betrieben werden können.

Die Betriebskosten verteilter Edge-Hochverfügbarkeit

Die Betriebskosten verteilter Edge-Hochverfügbarkeit

Eine verteilte Aktiv-Aktiv-Architektur erhöht die Resilienz, verursacht aber zusätzliche Kosten für redundante Kapazitäten, Überwachung, Tests und operative Zuständigkeiten. Ihre Wirtschaftlichkeit zeigt sich deshalb nicht allein an Infrastrukturpreisen. Entscheidend ist, ob die Architektur Ausfallrisiken, Wiederanlaufzeiten und Abhängigkeiten so reduziert, dass ihr Betriebsaufwand zum Schutzbedarf passt.

Primär, Sekundär oder Aktiv-Aktiv an der Edge?

Primär, Sekundär oder Aktiv-Aktiv an der Edge?

Beim öffentlichen Traffic-Eingang ist die Wahl zwischen Primär-Sekundär, Cold-Standby und Aktiv-Aktiv keine reine Verfügbarkeitsfrage. Entscheidend sind Failover-Zeit, Auslastung, Betriebsaufwand, Zustandsmanagement und die Beherrschbarkeit von Fehlerfällen. Aktiv-Aktiv nutzt Ressourcen besser, verlangt aber eine konsistente Architektur und belastbare Betriebsprozesse.

Failure Domains in verteilten Edge-Architekturen

Failure Domains in verteilten Edge-Architekturen

Eine Multi-PoP-Architektur reduziert Ausfälle nicht automatisch. Entscheidend ist, welche Komponenten, Leitungen, Routingpfade und Backends dieselbe Failure Domain teilen. Wer Fehlergrenzen statt Einzelkomponenten analysiert, erkennt gemeinsame Abhängigkeiten früher und kann Traffic, Schutzfunktionen und Failover gezielt entkoppeln.

Edge-Plattform statt Add-on: Architekturgrenzen verstehen

Edge-Plattform statt Add-on: Architekturgrenzen verstehen

Die ayedo Edge Cloud ist keine einzelne Zusatzfunktion für Managed Kubernetes und kein vorgeschalteter Loadbalancer. Sie bildet eine eigenständige Architekturschicht für öffentlichen Traffic: DNS, Routing, Schutz, TLS, Lastverteilung und Backend-Anbindung werden zentral vor unterschiedlichen Compute-Umgebungen betrieben. Dadurch bleiben Anwendungen und Cluster austauschbar, ohne den öffentlichen Zugang neu zu entwerfen.

Kubernetes hinter der Edge: Integration ohne Providerbindung

Kubernetes hinter der Edge: Integration ohne Providerbindung

Kubernetes-Cluster müssen nicht selbst den öffentlichen Traffic-Eingang, DDoS-Schutz oder TLS-Termination betreiben. Eine providerunabhängige Edge-Schicht trennt diese Aufgaben vom Clusterbetrieb. Dadurch lassen sich Cluster bei ayedo, im eigenen Rechenzentrum oder bei anderen Providern über zentrale Routing-, Security- und Failover-Funktionen anbinden.

Die Edge als Schutzschicht für Anwendungen und APIs

Die Edge als Schutzschicht für Anwendungen und APIs

Öffentlich erreichbare Anwendungen und APIs sollten nicht direkt mit ihren Backends verbunden sein. Eine vorgelagerte Edge-Schicht übernimmt DDoS Protection und Scrubbing, WAF-Prüfungen, TLS-Termination und die Abschirmung der Ursprungsinfrastruktur. So entsteht Security-by-Architecture: Schutz wird dort verankert, wo eingehender Traffic erstmals kontrolliert verarbeitet wird.